Philipps erster Tag bei Bull in Wien in 2001, Klick führt zur Privatseite
Letzte Änderungen:
06.12.2014: Zwei interessante Vorträge zur Schnittmenge Biologie, Physik und Informatik
02.12.2014: Das Problem der schwindenden (bezahlten) Arbeit
30.08.2014: Aktualisierungen zu "Leben im Kosmos - die Drake Formel"
20.07.2014: Gedanken zum Begriff sozial
13.07.2014: Überarbeitung von Das besondere am Internet
29.05.2014: Blade Runner und der Voigt-Kampff-Test
18.05.2014: Neue Fotos
23.03.2014: Selbstfahrende Autos und andere Fragen der Roboter-Ethik
02.02.2014: Theorien zu: Social Networks machen weniger sozial, oder doch nicht und andere Aktualsierungen
23.12.2013: Mehr zu Robotern
18.05.2013: Problematik Killer Robots
23.06.12: Neues zu Know-how-Verlust durch Outsourcing
10.06.12: Warum keine Robots in Fukushima? und Robots go to War
10.03.12: Gefahren bei Dating Websites
18.02.12: Manchmal muss man einfach ein wenig Ordnung machen
08.01.12: Charles Stross: Warum es heute so schwer ist, Science Fiction zu schreiben
Link-Konventionen:
Fette Links öffnen ein fremde Seite in einem neuen Fenster
Blau hinterlegte Links bleiben auf der sicherheitskultur.at

 

Philipps Welt

Diese Website ist eine Sammlung von Artikeln, Links und Themen die mich interessieren. Es ist ein Dokument meiner Neugier, eine Mischung aus Link-Sammlung und Kaleidoskop. Die Themen reichen von Wissenschaft (auf fast jedem Gebiet) bis Kultur in (einigen) Ausprägungen. Und daneben jede Menge Spaß, Humor und Kurioses.

Früher gab es hier auch noch Links zu meinen beruflichen Interessen, das sind vor allem die Sicherheitsthemen in der EDV, aber die sind jetzt etwas sauberer getrennt auf meinen Seiten zu Informationssicherheit und Sicherheitskultur. Da gibt es auch unregelmäßig (aber öfters) aktuelle Notizen zu Dingen, die ich in diesem Bereich bemerkenswert finde.

Bei der Sicherheitskultur-Website geht es hauptsächlich um Hacker, Viren, Würmer, aber auch um die Schutzmöglichkeiten für Firmen, Katastrophenschutz, um Risikoanalysen und Sicherheitsregeln, usw.). Meine beliebteste Seite bei der Sicherheitskultur beschäftigt sich übrigens mit dem Verlust an Privatsphäre. Schutzregeln für Privatleute gibt es übrigens in meinen PC-Tipps für Heimrechner.

Die Konventionen meiner Website:
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Kontakt und Impressum


Astronomie Kosmologie
Mann und Frau - Sexualität
Humor
Musik
Artificial Intelligence, Roboter
Wissenschaft (u.a.E-Mail-Abos)
Faszinierendes
Literatur
Geschichte
Moderne Kommunikation
Business Humor
Theater
EDV-Geschichte
Computertipps
Foto-Galerie
Bilder, Skulpturen
Technologie
Politik
Soziales
Filme

Quelle: http://www.brooklynspaceprogram.org/

 

Ganz aktuell und faszinierend: Jemand hängt eine 300 $ Kamera an einen Wetterballon und lässt ihn 33 km aufsteigen, weit über den Bereich hinaus wo Flugzeuge fliegen und macht dort tolle Video-Aufnahmen.

Es ist unglaublich welche Möglichkeiten durch die Digitalisierung, die Miniaturisierung und die Verbilligung der Technologien durch Massenproduktion (und Globalisierung mit all ihren Problemen) für "jedermann"/"jedefrau" entstanden sind!

 



Astronomie, Kosmologie

Klick führt zum Java Applet
Eine wie ich finde faszinierende Darstellung der Größenordnungen von Supergalaxien zu Quarks (setzt Java voraus)
Klick führt zu großer Version mit Erklärung
Klick führt zu großer Version mit Erklärung
Wunderbare Galaxienfotos bringt Hubble

Strukturen - von Supergalaxien zu Quarks

Als Laie würde man evt. glauben, dass sich die Sterne, oder zumindest die Galaxien ziemlich gleichmäßig über den Kosmos verteilen, aber das ist nicht der Fall. Die Materie, in der Form von Sonnensystemen, Galaxien (z.b. die Milchstraße), Galaxienhaufen, ist sehr ungleichmäßig verteilt. Der allermeiste Raum ist vollkommen leer, zumindest gibt es keine größeren Objekte dort.

Die Abstände zwischen den Planeten sind riesig im Vergleich zu ihrer Größe. Die Abstände zwischen den Sonnensystemen sind wiederum gigantisch im Vergleich zur Ausdehung. Unser Sonnensystem ist Teil der Milchstraße.

Die Galaxien sind aber wiederum alles andere als gleichmäßig verteilt, sie bilden erst einmal Gruppen, die Milchstraße ist z.B. Mitglied einer 3er-Gruppe, zu der auch der Andromedanebel gehört. Eine Website, die versucht, die Strukturen und Größenordnungen zu verdeutlich ist Atlas of the Universe. Ähnlich und ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang das Video A Trip Through The Universe.

Mehr dazu auf meiner Seite zu Kosmologie ......

Jeden Tag ein tolles Fotos aus der Astronomie gibt es auch auf der NASA Website.

Tolle Fotos auch auf Spiegelteam Astrofotografie. Und ebenfalls mein Kollege Rainer Zmaritsch mit seiner Website deepfield.at.

Die BBC berichtet Jan. 2005 über eine Kunstexpertin, die auf einer Konferenz dargestellt hat, dass die Hubble-Bilder, wie wir sie kennen, gar nicht so aufgenommen werden. Die Bilder sind monochrom (bzw. in 1 oder mehreren Spektralbereichen aufgenommen, auch z.B. in Infrarot) und die Farben werden nachträglich gewissen Intensitäten zugeordnet. Die Auswahl der Farben ist sehr willkürlich und die Bilder werden von den Betreuern bei dem Hubble Heritage Project nachträglich nach ihrem eigenen Geschmack eingefärbt. Dabei entstehen diese tollen Bilder, die wir alle kennen. Die Wissenschaftlerin sah dabei den Stil und die "Dramatik" der romantischen Landschaftsbilder des 19. Jhdt.

Sehr schön: das Worldwide-telescope von Microsoft, eine Software zum lokalen Installieren (20 MB) und dann die Bilder genießen. Viel schöner als Google-Sky.



Kosmologie und außerirdisches Leben

Ein erster Artikel zu extra-terristrischem Leben und physikalischen Konstanten und Antroprozentrismus auf meiner Seite zu Leben im Kosmos...

 



Artificial Intelligence, Roboter

Roboter - der Übergang Mensch / Maschine - bioethische Fragen dazu

Das Thema sind Roboter und alle Zwischenformen zwischen Robotern und Menschen. Z.B. die Frage, wo fängt der Roboter eigentlich an. Dabei wird es auch um Literatur und Filme, wie z.B "Bladerunner" gehen. Das führt dann direkt zur Frage, wie man in der Zukunft die beiden mal unterscheiden können wird. Und das ist ein Problem, das derzeit schon mit dem Turing Test behandelt wird.

Mehr zu Robotern

Und von da geht es dann zu einem Untergebiet, der künstlicher Intelligenz oder Artificial Intelligence unter dem Stichwort: Turing Test

 



Geschichte

Warum leben wir heute in einer Welt, die von den USA, bzw. als deren kulturelle Grundlage Europa geprägt ist? War das eigentlich schon immer so? Warum gibt es heute diese Dominanz und wie wird sich das weiterentwickeln.

Ein sehr interessantes Buch dazu ist "Millenium" von Felipe Fernández-Armesto. Einen ganz anderen Ansatz zur Frage, warum ist Afrika arm und Europa reich und jetzt Asien stark im Kommen verfolgt der Biologe Jared Diamond in seinem Buch "Arm und Reich". Mehr zur Frage der Dominanz der Kulturen .......

 



Mann/Frau, Rollen, Sexualität

Hier ein erster Artikel zum Thema Liebe aus hormoneller Sicht (zum Teil englisch) und über die Hintergründe der Partnerwahl der Menschen (Paarungsstrategien) aus Sicht der Evolution.

Ein interessantes Buch von Deborah Tannen beschreibt die Kommunikation zwischen Männern und Frauen: "Du kannst mich einfach nicht verstehen - Warum Männer und Frauen aneinander vorbei reden".

Jetzt zum Thema der sich ändernden Rollenbilder, diskutiert an Hand von Filmen wie Alien und Whale Rider.

Ob das wirklich zu Wissenschaft gehört, kann ich nicht sagen, aber hier ist Material zur Partnersuche, z.B. Internet-Dating.

 



Wissenschaft (u.a.E-Mail-Abos)

Ganz toll: eine Website, die Filme auf ihren Fehler im Bereich der Wissenschaften untersucht: CISCI Cinema and Science (auch auf deutsch). Hier ein sehr hübscher Artikel zu Problemen der Physik: Hollywood Blockbusters: Unlimited Fun but Limited Science Literacy.

Eine tolle Darstellung des Periodensystems mit vielen spannenden Fakten über alle Elemente: periodictable.com

3 Sites mit einem kostenlosen Nachrichtendienst per E-mail zum Thema Wissenschaft
BBC Science
New Scientist
Nature


Animiertes Strukturmodell einer DNA-Helix
Animiertes Strukturmodell einer DNA-Helix - Quelle: Wikipedia

 

Die immer wieder überraschenden Komplexitäten rund um DNA

DNA Replikation
DNA Replikation

Als ich in die Schule ging man davon aus, dass mit der Entdeckung der grundsätzlichen Struktur der DNA als eine extrem lange Folge von 4 Basenpaaren (Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) oder Cytosin (C)) das Erklärungsmodell für Evolutionstheorie von Darwin gefunden war und man glaubte, dass die Kenntnis der Abfolge, d.h. der DNA-Code, alle Fragen zur Genetik, Vererbung und zur Entwicklung und Ausprägung jedes einzelnen Individuums beantworten würde. Ein Gen (postuliert vor über 100 Jahren durch Wilhelm Johanssen [1909] als Grundeinheit der Erbinformation) mit seiner DNA enthält die Grundinformation für genau 1 Eiweißmolekül, diese Information in der DNA wird auf ein RNA-Molekül übertragen, das wandert zu einem Ribosom und die in der RNA gespeicherte Information wird dort verwendet, um ein Proteinmolekül zu zu erzeugen.

In den 80iger und 90iger Jahren wurde dann entdeckt, dass der allergrößte Teil der DNA gar nicht für die Codierung von Eiweiß verwendet wird (und selbst in den Genen gibt es die Introns - nicht codierende Abschnitte). Die Funktion der nicht-codierenden DNA-Abschnitte ist erst zu einem geringen Teil aufgeklärt. Neue Überraschungen gab es durch die Entdeckung der DNA-Methylierung. Diese chemischen Veränderungen an DNA-Molekülen werden teilweise auf die Nachkommen vererbt und prägen Individuen ebenfalls. DNA-Methylierung ist aber nur eine von chemischen Variationen (genannt Epigenetischer Code) der DNA-Stränge, die Teil der Erbmasse sind. Histone gehören auch dazu.

Jetzt, 2010, gibt es immerhin Ideen dazu, wo die große Menge der sog. Junk-DNA herkommt. New Scientist berichtet, dass viele Viren, und speziell die Retroviren Teile ihrer Erbanlagen in die DNA der Wirtszellen, d.h. auch Säugetiere und Menschen, einbauen können. Wenn sie dies bei einer Keimzelle tun, so wird diese (zuerst fast funktionslose) DNA an die Nachkommen weitervererbt. Über Mutationen können diese DNA-Anteile aber dann sehr wohl Bedeutung bekommen und bei positiver Auswirkung für den Wirt werden diese dann auch weitervererbt.

So scheinen sehr viele der DNA-Sequenzen die wichtige Proteine codieren, ursprünglich viralen Ursprungs zu sein (9% der menschlichen DNA scheinen viralen Ursprungs zu sein, nur 1,5% der gesamten DNA sind codierende Gene. 42% der menschlichen DNA sind sog. Retrotransposons, d.h. virus-ähnliche und bisher ohne bekannte Funktion, außer dass sie sich selbst replizieren ).

2014: Zwei sehr interessante Vorträge: WHAT IS LIFE? A 21st CENTURY PERSPECTIVE ist ein Vortrag von Craig Venter, der aus Anlass des Jahrestages eines Vortrags von Erwin Schrödinger unter dem Titel WHAT IS LIFE? in 1944 gehalten wurde. Schrödinger postulierte damals bereits, dass sich die Biologie irgendwann auf die Physik und Chemie zurückführen lassen würde - durch die Entdeckung der DNA als Grundlage der Vererbung wurde der Grundstein zur Verifizierung gelegt und Venter schildert detailliert (aber auch für Nicht-Biologen verständlich) den komplexen Weg der Entwicklungen bis zum Stand 2014 mit den ersten Erfolgen in synthetischer Biologie.

Sehr interessant auch: The Architecture of Biological Complexity von Sydney Brenner. Der Nobelpreisträger erklärt in seinem Vortrag, dass Turing in seiner Veröffentlichung "On Computable Numbers" bereits die Grundlagen gelegt hat, auf denen wenig später John von Neumann die "Universal Construction Machines" postulieren konnte, mit dem Spezialfall einer Maschine, die sich selbst herstellen kann. Eine solche Maschine haben wir in den Zellen vorliegen. Damit ergibt sich die Biologie nicht nur als (sehr komplexer und noch weitgehend unerforschter) Spezialfall von Physik und Chemie, sondern auch der Informatik. Er schlägt Wege vor, wie die extreme Komplexität der Abläufe in der Zelle (Stichwort: Pathways) reduziert werden kann und verwendet dafür Analogien aus dem täglichen Leben.

Je mehr wir aber über die Details der Abläufe gelernt haben, desto mehr Fragen sind entstanden, z.B. warum unterscheidet sich die DNA von den Menschenaffen nur in wenigen Prozent von unserer und doch gibt es so große Unterschiede zwischen Affen und Menschen? Und wer heute in der Wikipedia RNA nachschlägt der findet nicht nur ihre Basis-Funktion (Übertragung der DNA-Informationen zur Protein-Synthese), sondern mehr als 10 verschiedene Arten mit unterschiedlichen Funktionen in der Zelle.

Ähnlich komplex geht es beim Stoffwechsel (Metabolismus) zu. Vor 40 Jahren habe ich den Zitronensäurzyklus gelernt. Dieser findet sich heute im Zentrum dieser komplexen Grafik der Metabolic Pathways, umgeben von vielen weiteren detaillierten Erkenntnissen.

Wie solche Forschungen dann zu konkreten Erkenntnissen zum Krankheitsgeschehen genutzt werden können zeigt der Artikel Hallmarks of Cancer: The Next Generation aus dem Jahr 2011, der eine Aktualisierung eines älteren Artikels The Hallmarks of Cancer aus dem Jahr 2000 ist. Die beiden Artikel zeigen, in welcher Tiefe heute die sog. Signalling Pathways verstanden werden, die das Geschehen in allen Lebewesen regulieren. Es bleiben zwar immer noch viele Fragen offen, z.B. ganz konkret wie man in das Geschehen eingreifen kann, z.B. um die Entstehung eines Krebsgeschwulst zu verhindern oder zu bremsen. Trotzdem bin ich beeindruckt, erstens von der Komplexität der Abläufe, zum Anderen aber auch davon, wieviel davon heute bereits verstanden ist.

Sehr empfohlen wird die Website der Universität von Utah learn.genetics, die die Vorgänge rund um die DNA in animierter Form für Unterrichtszwecke aufbereitet hat.

Aus einem weiteren Bereich der Biologie, hier ein Link zum Standard zur Evolutionsdiskussion.

Und hier auf meiner anderen Website Informationen zu DNA-Analyse und Privatsphäre.

 



Technologie

Klick führt zur Übersicht über die Mars Rover Fotos


Die NASA, bietet eine Fülle von tollen Fotos aus dem Weltall, u.a. vom Mars. Und wer sich für die (mögliche) Zukunft der bemannten Raumfahrt interessiert hat hier eine Fundgrube zu Strategie- und Technologie-Papieren u.a. zur Marslandung.

Eine tolle Website, die über die Raumfahrt-Aktivitäten vieler Länder berichtet, habe ich in 2013 entdeckt: spaceflight101.com. Der Link führt zu Details der chinesischen Mond-Expedition.

Klick führt zu recht schönen Weltraum-Fotos

Viele Informationen zur Columbia Katastrophe, hier die tollen Reports des CAIB, des Columbia Investigation Boards, und hier die NASA Website zum Thema Return to Flight. Das ist ein gutes Lehrbuch für den Umgang mit gefährlichen Technologien.

Das eigentlich erschütternde an dem Unfall ist für mich nicht der technische Aspekt, sondern der menschliche, nämlich die Auseinandersetzung zwischen den Ingenieuren, die Bilder haben wollten, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können und ihren Vorgesetzten, die das auf keinen Fall wollten und die alle Versuche abgewürgt haben, mehr zu erfahren. Mehr dazu auf meiner Seite zur Verantwortung von Ingenieuren ...... und in den Reports des CAIB (siehe obiger Link).

Aktualisierung Frühsommer 2010: Der vorige Link enthält auch Kommentare zur Deepwater Horizon Katastrophe.

Klick führt zu Photos des privaten Raumschiffs

 

Jetzt wieder mal was positives: Ein Artikel in wired.com über White Knight und SpaceShip One von Scaled Composites (hier die Fotos), einer der Kandidaten für den X-Preis, für den ersten privaten Weltraumflug.

Sehr interessant: ein 2-D Physik-Simulator Phun. Am besten zu sehen in diesem Video.

 

Hier ist ein sehr lesenswerter ausführlicher Artikel von Nobelpreisträger Krugmann zu Building a Green Economy. Krugman erklärt aus seiner Ökonomensichtweise viele Aspekte eines ökologischen Umstiegs zu grüneren Technologien. Sein Fazit ist: der Umstieg ist finanziell leistbar wenn vernünftig durchgeführt und führt zu weniger wirtschaftlichen Problemen als ein Nicht-Umstieg.

 

Diese Grafik der University of California and Syracuse University (der Link führt zum PDF der Studie "Capturing Value in Global Networks: Apple’s iPad and iPhone"). Der NY Times Artikel How the U.S. Lost Out on iPhone Work sagt, dass es gar nicht so sehr die US-Löhne sind, sondern die riesige Zahl von Ingenieuren und die Verfügbarkeit der gesamten Lieferkette (Supply Chain) die in den USA nicht mehr verfügbar ist. Mehr dazu anderer Stelle.
Klick auf das Bild führt zur großen Grafik, die darstellt, welche Teile eines Kindle heute nicht in den USA hergestellt werden können. Quelle: Harvard Business Review

Know-How Verlust durch Outsourcing


Noch ein sehr lesenswerter Artikel aus der Harvard Business Review: Restoring American Competitiveness. Es geht um die Folgen Outsourcing-Booms vor einigen Jahrzehnten, die sich heute als drastischer Technologieverlust zeigen. Der Artikel zeigt am Beispiel des Kindle, dass dieses Gerät heute in den USA gar nicht hergestellt werden könnte, egal zu welchem Preis.

 

Hier die Schritte zum schleichenden Know-How Verlust:

  1. Zuerst Outsourcing simpler Tätigkeiten
  2. Der Produzent entwickelt Integrations-Know-How durch Problemlösung in der Produktion und bietet dieses zusätzlich an
  3. Eigenes Technolgie- und Produktions-Know-How des Outsourcers wird abgebaut, da es im Ausland günstiger zu haben ist
  4. In vielen Schritten verstärkt der Produzent seine eigene Forschung und der Outsourcer reduziert entsprechend seine Entwicklung um Kosten zu sparen
  5. Durch Verlagerung der Produktion entwickelt sich im produzierenden Land ein sog. Value-Chain mit Zulieferern die mit eigenen Innovationen aufwarten, und gleichzeitig werden die Zulieferer im Ursprungsland immer weiter abgebaut, da sie nicht mehr benötigt werden. Es bilden sich lokale Know-How Zentren, die Mitarbeiter wechseln zwischen den Betrieben und verteilen das Know-How in der Region

In den USA ist mittlerweile ein Stand erreicht, dass ein Rückholen vieler Technologien sehr sehr schwierig ist. Es wird derzeit u.a. für Lithium-Ionen-Batterien versucht, da darin eine sehr wichtige Zukunftstechnolgie gesehen wird.

 

Unerwartete Erfindungen


Ein Artikel im New Scientist They said it couldn't be done: 7 impossible inventions stellt 7 Technologien vor die heute Realität sind, aber die zum Teil noch vor einigen Jahrzehnten nicht vorstellbar waren. Am beeindruckensten ist für mich das Beispiel iPhone. Der Artikel geht zurück in die 80iger Jahre. Damals waren Handys schwere klobige Geräte mit sehr kurzer Batterielaufzeit (weil die modernen Batterien noch nicht erfunden waren und allein die damaligen Nickel-Cadmium Batterien doppelt so groß waren wie ein modernes Smartphone).

Aber moderne Handys können ja viel mehr als nur telefonieren. Das GPS war damals zwar bereits erfunden, aber erforderte einen separaten Rucksack und zusätzliche Batterien. Die Geräte haben Sensoren für Bewegung (die auch bereits erfunden waren, aber 3 Kompoententen erfordert hätten, die jeweils einige Zentimeter groß waren, heute aber in einem kleinen Chip integriert sind). Dann kommt die Musik: In den 80igern gab es für tragbare Musik den Kasettenrecorder, allein bereits größer als ein heutiges Smartphone - MP3 wird 1982 am Fraunhofer-Institut im Erlangen erfunden, war noch nicht verbreitet.

Dann kommen heute 1 oder 2 Digitalkameras. In den 80igern hätte man Filmkameras benötigt, keine Chance einer Integration in ein tragbares Telefon. Die zusätzliche Möglichkeit Videos aufzunehmen hätte eine separate Videokamera erfordert. Touchscreens wurden 1983 zum ersten Mal eingesetzt, aber in Verbindung mit einem Röhrenbildschirm, Flachbildschirme gab es nur für kleine Textanzeige-Geräte. Und zuletzt kommt die Rechenleistung. Moderne Smartphones entsprechen einem Supercomputer der 80iger, z.B. Cray X-MP, die einen Raum füllten und eine eigene Stromversorgung und riesige Kühlanlage brauchten (und einen internen Speicher von bis zu 1 GB hatte).

Eine weitere Entwicklung, die wirklich niemand für möglich gehalten hatte ist die Wikipedia. Sie zitieren einen Artikel aus 2011 Why the Impossible Happens More Often: "Everyone "knew" that people don't work for free, and if they did, they could not make something useful without a boss. But today entire sections of our economy run on software instruments created by volunteers working without pay or bosses." Der Initiator der Wikipedie, Jimmy Wales, war selbst in 2000 noch davon überzeugt, dass für sein Projekt Nupedia professionelle Redakteure benötigt würden. Aber noch einem halben Jahr Arbeit gab es erst 2 fertige Artikel. Deswegen startete er im Januer 2001 (mehr aus Verzweifelung über den schlechten Start von Nupedia) den Versuch Wikipedia. Heute (2011) gibt es sie in 280 Sprachen mit 20 Millionen Beiträgen und es ist die erste Quelle von Informationen für die meisten Internetnutzer. Und das ganze ohne bezahlte Redakteure.



Humor

Humor ist überall, nicht nur in dieser Abteilung. Mein Schauspiellehrer in Singapur hat sagte "sucht den Humor in jeder Szene, auch in einer ganz tragischen. Überall steckt Humor drin, man muss ihn nur rauskitzeln". In diesem Sinne ist Humor überall auf dieser Website, auch bei der Politik und auch im Beruflichen.

Meine täglich Dosis Humor finde ich mit einer Zusammenstellung von täglichen Comics

Die singenden Pferde

Die singenden Pferde (auf die einzelnen Pferde klicken)

Sehr kreativ und witzig ist ze frank , z.B. "Impress your date", eine immer wieder wichtige Problematik (englisch) ;-)

Fly Guy

Hier gibt es viele Geschichten zu diesen sog. 419 Scam (und hier). Es handelt sich hier um die sog. 'counterscamer' oder auch 'baiters', die sich einen Spaß daraus machen, unter falschen Identitäten auf diese unseriösen Angebote einzugehen und möglichst viele Informationen zu sammeln, die sie dann der Polizei weitergeben. Hier eine ganz wilde Geschichte um einen DR DAVID EHI, die dann fließend zu Lovecrafts "Cthulhu mythos" überwechselt. (Zum wirklichen Hintergrund siehe sicherheitskultur.at)

Klick führt zu den Witzen zu Männern und Frauen

Ein online Game (für die Modem-Benutzer dauert das Laden etwas länger), Fly Guy, manövrieren mit den Pfeilchentasten, Ton anstellen

Und hier viel lustiges Material zu einem der ergiebigsten Themen: Männer und Frauen. (deutsch, englisch, französisch, nicht immer ganz politisch korrekt)

Jetzt etwas für Spezialisten: "The Theory of Interstellar Trade" (pdf), von Paul Krugman, geschrieben 1978

    It is chiefly concerned with the following question: how should interest charges on goods in transit be computed when the goods travel at close to the speed of light? This is a problem because the time taken in transit will appear less to an observer traveling with the goods than to a stationary observer. A solution is derived from economic theory, and two useless but true theorems are proved.


Klick führt zu den Demotivators


Hier eine sehr schöne Parodie auf die Motivationsposter, die es speziell in amerikanischen Firmen so oft gibt. Hier gibt es Demotivators.


Eine Sammlung von Website-Parodien (engl.), ich empfehle die Nigerian E-mail Konferenz oder die E-Beichte (Absolution Online). Auch De-hydriertes Wasser hat evt. eine große Zukunft.

Sehr amüsant, aber leider nur für Menschen mit Breitband-Internet-Zugang wirklich geeignet: Film-Parodien, z.B. Filme mit Lego-Figuren (stop motion), z.B. Spiderman 2. Filme mit Lego gibt es auch auf der Website von Lego selbst.

Oder hier 30 Sek. Film-Parodien, gespielt von Bunnies.

Die Websites uncyclopedia und Stupidedia sind Satiren auf die Wikipedia und beweisen gleich 2 Sachen: Wie dominant Wikipedia bereits ist und zweitens, wie leicht mit dem gleichen Konzept (nämlich der Kollaboration vieler Menschen, ermöglicht durch das Internet) auch eine riesige Menge vollkommenen Blödsinns produziert werden kann. Probieren Sie einfach mal aus, suchen sie nach Begriffen und wenn sie Lust haben, können sie auch sofort, ohne Anmeldung, selbst eine Seite gestalten oder verändern.

Manchmal bekommt man E-Mails mit einem langen Text am Ende der automatisch eingefügt ist und alle möglichen Erklärungen abgibt. Hier eine nette Satire zum Thema E-Mail Disclaimer

Artificial Science Generator: Eine Satire auf Wissenschaftsveröffentlichungen - ein Programm generiert wissenschaftliche Texte in tollstem Forscher-Jargon.



Faszinierendes

Klick führt zur website mit all den verwirrenden Bildern

Unglaubliche optische Täuschungen, ich empfehle die "Rotational Illusions" - nein, die drehen sich nicht. Und für optische Täuschungen gibt es sogar praktische Anwendungen: Hier der Einsatz im 1. Weltkrieg zum Verbergen der Fahrtrichtung von Schiffen gegenüber U-Boot-Kapitänen. Durchaus bizarr, finde ich. Und wer verstehen möchte, wie solche Täuschungen funktionieren, dem sei diese Seite von Michael Bach empfohlen.

Und dies sind einfach nur ganz tolle Spiralen.

Das ist eine ungewöhnliche und aufwendige Uhr bei Human Clock (leider muss man für diese Website Cookies im Browser einschalten). Und eine weitere interessante Zeitdarstellung.

Sehr eigenartige Animationen, inklusive Uhren, von Yugo Nakamura.

Klick führt zur großen Version

Das ist nun wirklich faszinierend: Es gibt Leute, die Stellen die Bilder von M.C. Escher in LEGO nach (400 KB, nur mit IE). Und das ist bei seinen Motiven ganz und gar nicht einfach. (Leider ist die Originalseite sehr oft, bzw. wann immer ich nachschaue, nicht erreichbar, daher habe ich hier Kopien, die aber als MHT-Files nur mit dem Internet Explorer zu sehen sind: 3 weitere Bilder (jeweils bis zu 500 KB groß) Waterfall, Relativity, Balcony) Hier einige Escher Originale [nun ja, was heutzutage als Original durchgehen muss, natürlich sind es nur jpegs der Originale ;-) ].

Auf meiner Filmseite verweise ich auf eine ganze Reihe von Filmparodien, zum Teil auch mit Lego.


Klick führt zum Generator

Von Lob kann wohl niemand zu viel bekommen. Hier kann man/frau sich sein Lob selbst generieren. Der Klick auf das Bild öffnet die Site, Achtung, ziemlich groß.

Klick führt zur Website

Diese Website verwandelt über einen Algorithmus die Struktur von Webseiten in recht interessante Graphiken um. Man kann seine eigenen (oder fremde) Seiten darstellen lassen, oder einfach nur die bereits erzeugten Bilder bewundern.

Aus dem Zwischenbereich von Grafik, Musik und Wahnsinn: eigenartige Notenblätter (der Spaß liegt in den Details).



Moderne Kommunikation (unter besonderer Berücksichtung des Internets)

 

Was ist das Besondere am Internet?

Hier 2 ältere Beiträge The Rise of the Stupid Network und World of Ends die zu erklären versuchen, warum die Hauptqualität des Internets darin liegt, dass alle Intelligenz in den Endpunkten liegt und nicht, wie im Telefonnetz, im Netz selbst und bei den Netzbetreibern. Die Autoren erkären, dass es dadurch seine wichtigste Funktion, nämlich Menschen miteinander kommunizieren zu lassen, ab besten und flexibelsten erfüllt.

Leider sind die beiden grundlegenden Artikel nicht mehr ganz aktuell, denn mittlerweile hat sich die "Intelligenz" des Internets wieder zurück in wenige Zentren verschoben, nämlich die Mega-Rechenzentren der Diensteanbieter wie Google, Facebook, Microsoft und Apple. Auf meiner separaten Website sicherheitskultur.at untersuche ich, welche Auswirkungen dies in Bezug auf Privatsphäre und Autonomie dies verursachen kann. (Die folgenden Links gehen jeweils auf diese Website.)

Das dominierende Geschäftsmodell des Internets ist mittlerweile das vermeintlich kostenlose Anbieten von Kommunikationsdiensten die mittels Werbung finanziert werden. Die Internet-Technologien, auf die Menschen am wenigsten verzichten möchten, zeigen bis zum Aufstieg der Social Networks ganz klar auf E-mail, dann abgelöst von Facebook und anderen Social Networks.

Vermutlich begann der "Rückschritt" zu den zentralen Modellen mit der Einführung von kostenlosen Suchmaschinen (nur ganz alte Veteranen des Internets wissen, dass es davor gedruckte Bücher mit Verweisen auf Website gab). Um diese Dienste kostenlos anbieten zu können, muss Werbung geschaltet werden. Die Werbetreibenden wollen aber ihre potentiellen Kunden gezielt ansprechen, d.h. sie müssen wissen, was jeden der Nutzer interessiert. Damit begann der Entwicklung von immer gefinkelteren Trackingmethoden.

Auf diese Weise sind die gigantischen Sammlungen von persönlichen Daten mit unserem gesammten Verhalten im Internet entstanden. Diese Sammlungen haben dann auch die Begehrlichkeiten der Geheimdienste geweckt und diese haben ihre Überwachungstechnologien entwickelt um an diese Daten zu kommen. Das Ganze hat dramatische Auswirkungen auf die Privatsphäre, nicht nur wegen der staatlichen Datensammlung, sondern mindestens genauso stark wegen der privaten Datenbanken, der Verbleib, z.B. im Falle eines Konkurs, vollkommen offen ist (wo sind die vielen Daten aus Myspace.com eigentlich geblieben?).

Um diese gewaltigen Datenmengen die bei unserer ständigen Beobachtung entstehen auswerten zu können musste das gute alte Data Mining zu Big Data ausgebaut werden. Dadurch lassen sich in diesem Datenmengen Trends (oder vermeintliche Trends) erkennen.

In den gewaltigen Rechenzentren laufen undurchschaubare Algorithmen und versuchen, die Nutzer möglichst mundgerecht für die Kunden der Internetdienste aufzubereiten. Dies geht nicht ohne Beeinflussung ihres Verhaltens in Richtung auf Konsum. Mit den gleichen Techniken lassen sich aber noch bösere Manipulationen programmieren, z.B. das Beeinflussen von Wahlen.

Cloud-computing ist das nächste Schlagworte, das die Re-Zentralisierung weiter vorantreibt. Ein weiterer Aspekt sind die Smartphones. Sie sind noch deutlich weniger flexibel als die guten alten PCs und Macs und sind Weltmeister im Daten sammeln und an diese an ihre zentralen Verwalter (Google und Apple) weiterzuleiten. 2000 hätte sich kaum jemand vorstellen können, dass heute fast die gesamte Bevölkerung der Industrieländer mit einem Gerät in der Tasche herumläuft, das ständig die Aufenthaltsorte des Benutzers an eine lange Liste von zentralen Servern weitermeldet. Oder hätte man sich im 20.Jhdt. vorstellen können, dass es Bücher gibt, die alle ihre Leser (und ihren Lesefortschritt) an zentrale Stellen liefern (eBooks).

 

Was machen die meisten Marketing-Abteilungen falsch?

Das ist die Weiterführung dieses Gedankens, nämlich im Cluetrain Manifesto (englisch). Das sind Leute, die recht überzeugend erklären, warum heute fast alle Firmen mit der Hilfe ihrer Marketing Abteilungen vollkommen die Kommunikation mit ihren Kunden versäumen. Eine kurze Zusammenfassung in meiner Powerpoint Präsentation zu Cluetrain (englisch).

Ein sehr lesenswerter Artikel zum Thema Web 2.0 über die zum Teil ins Metaphysische und Religiöse abdriftende Überhöhung, die zum Teil damit verbunden wird schreibt Nicolas Carr unter dem Titel "The amorality of Web 2.0".

Auch beim Thema Web 2.0 kann man leicht wieder auf Trends und Hype hereinfallen. Ein solcher Fall scheint z.B. die allgemeine Begeisterung der Medien für Second Life zu sein (Es gibt Leute, die sagen, die meisten "Bewohner von Second Life sind Journalisten, die dort sind, um Artikel zu recherchieren). Wired schreibt im Juli 2007 einen recht kritischen Bericht über Ernüchterung zu den Firmenpräsenzen in Second Life mit dem Ziel, einen echten Dialog mit Kunden zu finden. Hype-Beispiel Zitat eines Marketing Consultants: "So when people ask, 'Why Second Life?' I ask 'Why not?'". Und dabei geht es um Investitionen zwischen 100 000 und 500 000$.

Ein anderer Punkt aus dem o.g. Manifesto betrifft die Kommunikation der Angestellten direkt mit den Kunden. Wired schreibt April 2007 einen Bericht über Channel 9, eine Website, die Microsoft-Mitarbeiter benutzen um die externen Entwickler, die MS-Software benutzen, zu informieren und einzubinden. Das ist genau die Idee, die im Cluetrain vorgeschlagen wird. Gleichzeitig ist da aber ein Versehen passiert. Ein internes Memo mit genauen Anweisungen von der PR Abteilungen an den Interviewpartner wird an den Journalisten weitergeleitet. (MS Memo). Es ist offensichtlich nicht leicht für die Firmen, wirkliches Vertrauen in die Kommunikationsskills ihrer Mitarbeiter zu entwickeln.

 

Neue Social Networks

Hier geht es um neue Kommunikationsformen, die durch das Internet unterstützt oder erst ermöglicht werden. Das sind z.B. die sog. Social Networks wie MySpace und Second Life, aber auch die ganze Blogging-Bewegung. Und natürlich geht es auch um die Gefährdung der Privatsphäre, die die Benutzer ganz offensichtlich gern in Kauf nehmen. Mehr zu Social Networks .........

Nun zum Themen wie "wie erleben wir heute die Welt?". Stichwort: "the artefact becomes the event" und gleichzeitig die sehr begrenzte Haltbarkeit der meisten material-gewordenen Erinnerungen. Mehr zum Thema Erleben in einer virtuellen Welt ..........

 

Mehr Ehrlichkeit im Internet?

In einer interessanten Studie wurde gefunden, dass die meisten Menschen per Email oder Chat ehrlicher und miteilungsfreudiger (geschwätziger) sind als F2F (face to face) Mehr dazu aus der NY Times ......... (englisch)

Vermittlung wissenschaftlicher Fakten durch Präsentation

(Aktualisierung Jänner 07)

Edward Tufte, der Klassiker der Kommunikation, speziell wenn es darum geht, Klick führt zur großen Version des BildesInhalte zu verdeutlichen. Er hat sehr gute Beispiele auf seiner Website, z.b. diese Darstellung von Charles Joseph Minard des Feldzug Napoleons gegen Russland 1812, und wie die Stärke seiner Armee dabei immer mehr geschrumpft ist.

Tufte gehört zu den Menschen, die mit MS-Powerpoint ein Problem haben (ich sehe die Sache etwas lockerer). Hier eine Satire zu diesem Thema, nämlich die (im angelsächsischen) berühmte Rede von Gettysburg, wenn sie mit Hilfe von Powerpoint gehalten worden wäre und dabei der Präsentations-Wizzard benutzt worden wäre.

Hier hat ein Fan von guten Visualisierungen alle Möglichkeiten derselben in einer sehr hübschen Form zusammengestellt, nämlich als Periodisches System.



Politik

Klick führt zum Standard Klick führt zur NY Times Meine Lieblingszeitung in Ö ist der Standard, ansonsten lese ich regelmäßig die New York Times (wo man sich leider erst registrieren muss, aber das kostet nichts). Beide Zeitungen verschicken zum Thema Technologie täglich eine Liste von Links zu den neuesten Artikeln.Klick führt zu salon.com

Außerdem lese ich regelmäßig des Magazin Salon.com (englisch). Bei salon.com muss man entweder abonieren oder sich durch eine Werbung klicken und hat dann 1 Tag Zugriff, sehr empfehlenswerte Website zu einem sehr breiten Themenbereich

Klick führt zu Arts and Letters Hier noch eine amerikanische Website mit recht hohem Anspruch. Themen sind Philosophie, Literatur, Sprache, Geschichte, Kunst, etc. Arts & Letters Daily.

Hier das Thema Irak und dem Wahnsinn, den Bush dort angefangen hat. Erst mal ein Witz zum Thema.

Es geht dort auch auf die Problematik der Besetzung und Demokratisierung des Irak ein. Dabei wird auch die jetzige Lage im Irak mit Deutschland und Japan nach dem 2. Weltkrieg verglichen. Hier ein Link auf meine Seite zu Irak und Global War on Terror, ergänzt durch Links zum Thema Folter, z.B. zu Milgram- und anderen Experimenten.

Zum Entspannen etwas humoristisches zum Thema Irak: "Du Papa, warum mussten wir den Irak angereifen?" und bei Bernd Paysan


Hier einige (ziemlich rohe) Gedanken zu den Themen Arbeit und Arbeitslosigkeit.

Klick führt zum Factbook über alle Länder


Wenn es um Zahlen über die Länder der Welt geht, so findet man übrigens ganz viel bei der CIA.



Soziales

amnesty international. Dort war ich viele Jahre sehr aktiv. Oder in Österreich

Derzeit mein Favorit in Österreich: Ärzte ohne Grenzen



Filme

Klick führt zur website des Films

Alles zum Thema Film findet sich hier .......... Und das wäre:

  • Der Meta-Critic, eine wirklich umfassende Sammlung von Filmkritiken, zusammengestellt aus Kritiken von vielen US-Zeitungen.
  • Zwei Websites mit hunderten von Filmscripts
  • Links und anderes zu Filmen wie Amélie, The Great Dictator, Spiel mir das Lied vom Tod, Contact, Shadow of the Vampire, Nosferatu, Etre et avoir, Blade Runner, Welcome back, Mr. McDonald.
Klick führt zur Website des Films
  • spannende kleinere Filmprojekten, z.B. 405
  • manchmal sehr lustige Werbefilme

Klick führt zur Detailseite

  • Und noch 2 wirklich große Projekte: Matrix und Star Wars, zu denen ganz viel zu sagen ist, z.B. auch von den Ideen und den Ideologien, die sich dahinter verbergen. Interessant z.B. die Abgrenzung zwischen Star Wars und Enterprise.

Das hier gehört zwischen Acting und Film: ein junger Mann spielt Filmszenen nach, und zwar ganz toll, wie ich finde: Brandon Hardesty. Ich finde es toll, wie das Internet, die extrem kostengünstigen Kameras, Rechner, Schneidesoftware es heute jedem Menschen mit kreativem Druck ermöglicht, seinen Leidenschaften nachzugehen, ohne dass er gleich einen finanziellen Sponsor benötigt. Mehr Beispiele dazu hinter dem hellblauen Link weiter oben.



Musik

Hier wäre natürlich ganz viel zu sagen, aber das gilt für vieles anderes auch. Also erst mal nur ein paar kurze Bemerkungen.

Als ich jung war, 18 oder so, da dachte ich mir, wenn ich mal älter bin und Kinder habe, so werde ich anders sein als meine Eltern, ich werde die Musik meiner Kinder natürlich mögen, wie könnte das anders sein. Nun höre ich mir Eminem an und finde das ganz interessant, aber irgendwie sind mir die Rolling Stones doch lieber. Tja, so viel zu Musikgeschmack. Aber es gibt zum Glück doch eine Reihe von Musikarten, die ich mit meinen Kindern teile.

Eine tolle Flash-Animation Break in the Road wo simuliert wird, wie man in einer Stadt Geräusche aufnehmen kann ("samplen") und dann im Mixer zu einem Hip-Hop Song selbst zusammenbasteln kann. Irre cool, Mann!

Meine lokale Lieblingsgruppe in Wien ist Monti Beton. Sie spielen Oldies, wenig eigenes, aber das ganz toll, z.B. war jetzt Elvis Night, Simon and Garfunkel Night, Doors Night, jetzt zuletzt, Bob Dylan Night. Das ist für mich dann immer ein Gänsehauterlebnis, so schön ist das.

Von den anderen Musikern in Wien will ich hier jetzt erst mal nur Al Cook, den Bluesgitarristen erwähnen. (Na, so wie auf dem Foto auf der Website sieht er natürlich heute nicht mehr aus).

Eben war von Bob Dylan die Rede, seine Website ist toll, alle Texte plus alle Songs zum Reinhören.

Eine sehr schöne Fansite von David Bowie, auch ein Link zu seinem Werbespot für Vittel.

 

Sites mit Gitarrengriffen

bzw. was von ihnen noch übrig geblieben ist :-( - siehe Aktualisierungen weiter unten

Aktualisierung August 2006: Die NY Times berichtet, dass die amerikanischen Urheberrechtsorganisationen sich jetzt nach den Raubkopieren mit MP3s jetzt auch diese Websites vorgenommen haben und die Verbreitung von selbst-erarbeiteten (und möglicherweise falschen) Gitarrengriffen trotzdem zu verbieten versuchen. - Gegenargument vieler der "Kunden" (wie mich): Wenn es für 90 cents die Griffe zu kaufen gäbe, würde ich gern die 90 cents dafür zahlen.

Aktualisierung April 2007: Die NY Times berichtet, dass sich was tut auf diesem Gebiet. MusicNotes, ein Online Music Publisher und die Harry Fox Agency, die 31000 Music Publishers vertritt, sind dabei sich auf eine Legalisierung zu einigen (finanziert über die Werbung auf den Download Sites). Das ist eine neue Entwicklung, solche Vorschläge wurden bisher von den Publishern abgelehnt. Man muss abwarten, wie sich das entwickeln wird.



Kategorie Literatur

Hier eine winzige Auswahl von den vielen vielen Büchern, die mich faszinieren

Ergänzung aus 2011: Ich habe Charles Stross entdeckt, den ich für einen legitimen Nachfolger der alten Großmeister im Bereich Science Fiction halte (ich kann leider mit Cyberpunk nicht wirklich viel anfangen). Von Charles Stross ist einiges auch kostenlos per Download im Internet zu finden (siehe sein Wikipedia-Eintrag weiter vorn verlinkt). Und sehr erhellend fand ich dabei die Einführung zu seiner frühen Kurzgeschichtensammlung Toast. Dort erklärt er nämlich, wie schwierig (bis unmöglich) Science Fiction ist, wenn die Veränderungsgeschwindigkeit so hoch ist wie heute.

Wunderbare Abenteuerromane von Michael Crichton (englisch)
Hier eine schöne Zusammenfassung aller seiner Romane:

    Isn't cutting-edge technology wonderful?! Wait, that shouldn't be happening ... FUCK! I'm sure glad I survived - If only we'd respected nature. [Von: Summarize a Novel in 25 words]

Ähnliche Zusammenfassungen gibt es auch auf Book a Minute. Hier ist Jurassic Park. Oder auch des Films

John Irving
.

John Irving, mein amerikanischer Lieblingsschriftsteller. Hier eine interessante Besprechung von A Prayer for Owen Meany (englisch). John Irving hat übrigens in einem Interview mal den Mythos der "wahren Geschichte" angegriffen. Er sagt, gib mir eine lustige (wahre) Geschichte, und ich mache sie lustiger, gib mir eine dramatische Geschichte, ich mache sie dramatischer, gib mir eine traurige Geschichte, ich mache sie trauriger.

Ganz ähnlich auch JAMES J. O'DONNELL von der Georgetown University: Es gibt keine WAHREN Geschichten, sagt er. Geschichtenerzähler müssen sich nach den Hörern richten. Geschichten haben Anfang, Mittelteile, Ende, Helden, Schurken, Klarheit, Auflösungen. Das Leben hat das nicht. Deswegen ist jede GUTE Geschichte so frisiert, dass sie die Anforderungen an eine gute Geschichte entspricht.
Also: entweder ist sie gut oder sie ist wahr.

Salman Rushdie

Salman Rushdie, speziell Midnights Children und Shame. Hier ein Link zu einer Besprechung von "The Moors Last Sigh" (englisch)

Hier die Kurzform von Philip K. Dick, Do Androids Dream of Electric Sheeps, die Vorlage von Blade Runner:

    "Man hunts androids, illegally on earth to lengthen their pre-programmed short, doomed lives. Kills three, falls in love with the fourth. Short-lived." [Von: "Summarize a Novel in 25 words"]

Für mich ist das ein Buch mit viel Tiefgang, es geht um den Übergang zwischen Menschen und hoch-entwickelten Robotern. Dadurch, dass diese Roboter im Buch nicht mehr aus Elektroteilen, sondern aus künstlich erzeugten Muskeln, Knochen, Organen und sogar Gehirnzellen bestehen, verwischt sich die Grenze zwischen Menschen und Robotern sehr weit. Speziell auch, weil die neueste Generation der Roboter Gefühle und speziell Mitgefühl mit anderen Lebewesen besser simulieren kann, als die wirklichen Gefühle von Menschen, die gefühlsgestört sind. Die Polizei jagt entlaufene Roboter, die neuste Generation verhält sich aber in Tests mindestens so gefühlvoll wie einige Menschen. Was macht den Menschen aus? Hier der Link zur Behandlung ähnlicher Themen am Rahmen der Bioethik.

Das führt zu einer spannenden Frage, die sich in einigen Jahren (oder einigen hundert Jahren) für die Menschheit stellen wird: Wenn ich nach einem Unfall das Gehirn eines Menschen in den Körper eines anderen einsetze, welcher Mensch bleibt dann übrig und welcher gilt als tod? Mit welcher Ehefrau ist er verheiratet, mit der, die das Gehirn als die seine erkennt, oder die, die den Körper als ihren Gatten wiedererkennt? Welche der Kinder dürfen ihn mal beerben, die Kinder "des Gehirns" oder die "des Körpers"?

Hier noch ein Link zu lokaler Kleinkunst. Mein guter Bekannter Franz Kumpfmüller schreibt satirische 4-Zeiler und nennt seine Sammlung Piri Piri.

Noch ein Link zu einer, wie ich finde, recht lustigen Website. Es geht um einen Wettbewerb um den schlechtesten Beginn eines fiktiven Romans - Bulwer-Lytton Fiction Contest

 


God's Debris

Scott Adams, der Zeichner von Dilbert, hat ein Buch geschrieben, God's Debris (PDF), dessen eBook-Version er kostenlos ins Internet stellt. Es ist ein sehr provokatives Buch, ein Zwischending zwischen Sachbuch und Erzählung, bei der ein Fahrer eines Paketdienstes ein langes Gespräch mit einem sehr alten Mann über "Gott und die Welt" hat. Der alte Mann stellt provokative Fragen, z.B. über Freien Willen der Menschen, die Allmacht Gottes, über die Realität unserer Realität, über Wissenschaft, etc.etc.

Scott Adams nennt es ein Gedankenexperiment, ich finde es sehr empfehlenswert.

 



Bilder und Skulpturen

Klick führt zur vollen Version des Bildes, mit Texten
"Young Girl with an Attitude" von Leonardo DiCapriovinci

Das Museum of Depressionist Art, sehr lustige Parodien auf die bildende Kunst, z.B. das nebenseitige Porträt. Für die Freunde von Skulpturen gibt es ein ähnliches Museum, die "Gallery of the Unidentifiable".

Ganz anders, aber ganz toll animiert diese kleinen Graphiken rechts (auf das Bild klicken).

Hier andere "Schnelldruckerkunst", wie wir sie in den Rechenzentren auf den sog. "Schnelldruckern" als Texte ausgedruckt haben, lange bevor es PCs und Laserdrucker gab.


Banksy
Banksy
Hier eine Liste von Links zu Online Museen.

Eine sehenswerte Website, Modern Living, mit wie ich finde sehr interessanten kleinen Animationen, ich empfehle die Sequenz 90-94.

Der englische Graffiti-Künstler Banksy hat einige schöne Arbeiten zur allgegenwärtigen Videoüberwachung gemacht (Siehe voriger Link). Weitere Bilder auf seiner Website (siehe erster Link).

Hier eine andere Website mit tollen Graffitis.

Julian Beever, ein Straßenmaler, macht tolle perspektivische Bilder, hier noch mal.

Diese Website sammelt originelle Plastiken und Skulpturen und andere tolle Arbeiten.



Theater

In diesem Fall ganz konkret eines meiner Hobbies:

Improv(isations)Theater

wie es z.B. jeden Freitag Abend in Wien in der Drachengasse gespielt wird. Hier einige der lokalen Gruppen, die English Lovers, das urtheater, ImproX. Für alle, die evt. Lust auf so was haben, gibt es Kurse der verschidenen Gruppe. Ich kann in Wien den Schnupper-Playground" sehr empfehlen, z.B. Montagsabend ab 19-22 Uhr im 18. Bezirk, auch für Anfänger gut geeignet.

Schauspielen ist übrigens nicht, wie ich früher dachte, einfach nur Grimassenschneiden, sondern ein eher intellektueller Vorgang, bei dem eine Szene analysiert wird, z.B. im Hinblick auf die Ziele der Figuren, was ist deren Verhältnis am Anfang der Szene, was wollen sie erreichen bis zum Ende der Szene oder der Interaktion und wem von den Beteiligten gelingt dies? Und wie fühlen die Figuren sich dabei? Welchen Status haben die Figuren am Anfang und am Ende der Szene? Wie verändert sich ihr Verhältnis zueinander? Viele dieser Vorgehensweisen bilden den Kern von Method Acting. Auf den Seiten zu Robotertechnologien weise ich übrigens auf interessante Zusammenhänge zwischen Method Acting und Herausforderungen im Bereich Artificial Intelligence hin.

Eine andere Art von Improvisation, aber ebenfalls köstlich, findet sich auf Impro everywhere. Das Synchronschwimmen im Stadtbrunnen finde ich köstlich. Hier eine neue Aktion: Balett im Schaufenster. Charlie Todd, der sich als "urban prankster" bezeichnet, bereitet diese Aufführungen mit Hilfe vieler Freiwilliger extrem detailliert vor. Sein Ziel ist es, den Mitmenschen ein überrasches Erlebnis zu bieten, etwas, von dem sie eine Weile zehren können, Gesprächsstoff für die Zukunft. Ein tolles Konzept, wie ich finde.

Interessante Links und Materialien zum Improtheater gibt es bei zapalot.de, Improtheater in Hamburg und impro-theater.de.



Computertipps

Sicherheitswarnung:
Falls auf Deinem/Ihrem Rechner kein aktueller Virenschutz ist, oder kein Firewall oder falls gar nicht klar ist, was diese Begriffe eigentlich bedeuten, so empfehle ich dringend einen schnellen Sprung zu meinen (ständig aktualisierten) Computer-Sicherheitstipps.

Eine Einführung in die EDV (leider auf englisch), auf der interessanten Website How Stuff works.

Was machen eigentlich die vielen Tasks, die man bei Windows in der Tasklist sieht (nach STRNG ALT ENTF) (leider auf englisch). Und welche davon kann man wie entfernen?

Praktische Tutorials zu HTML (deutsch, sehr gut). Hier in Tutorial zu Seiten mit Forms.

Und hier ein Site mit ganz vielen HTML und Javascript Tricks: Hypergurl. Bei Hypergurl gibt es unter "Javascripts" auch den sehr praktischen Color Picker (Hex Code Color Chart). Heißer Tipp: Style Sheets oder korrekt: (Cascading Style Sheets, CSS) sind eine deutliche Bereicherung für HTML.

Wie verhindert man, dass Links ins Leere zeigen? Dafür gibt es online Linkchecker im Netz. Auf jeden Fall sollte jeder Webmaster die Tipps für Webmaster von Google lesen, sonst braucht man sich nicht zu wundern, wenn man nicht auf google gelistet wird, oder an sehr schlechter Position.

Aktualisierung 1.11.2006: Google hat seine Hilfen für die Webmaster erheblich erweitert, zu finden unter "Webmaster-Tools". Zuerst muss man verifizieren, dass man wirklich der Webmaster für die betroffene Website ist (indem man eine kleine vorgegebene Änderung an der Website durchführt und die neue Version auf den Webserver lädt), dann bekommt man ausführliche Statistiken, z.B. wann der Googe Webcrawler da war, was er indiziert hat, ob er broken links gefunden hat, unter welchen Suchbegriffen die Seiten gelistet sind, unter welchen die Seiten gefunden werden u. v. a. m. - sehr hilfreich das ganze.

Auf meiner beruflichen Website sicherheitskultur.at gibt es übrigens viele Sicherheitstipps. Hier die Seite mit den Links.



EDV-Geschichte

Hier erst mal nur ein paar Links:
Eine Website von Erez Kaplan, einem israelischen Software Ingenieur zur History of Calculating Machines und jede Menge Links zu alten technischen Geräten bei der Encyclopedia Smithsonian (beides englisch). Ebenfalls auf englisch ist meine kurze Geschichte von Robotics, Computern und AI.

Eine ziemlich alte, heute schon legendäre EDV-Persiflage: Real Programmers Don't Use Pascal (Pascal ist eine Programmiersprache, die dafür entwickelt worden war, dass weniger fehlerhaft programmiert wurde, nicht so schlampig wie heute fast überall unter C). Eher was für Eingeweihte, es geht hauptsächlich um FORTRAN, eine der früheren Programmiersprachen, mit deren Hilfe ich jahrzehntelang mein Brot verdient habe.

Noch was aus meiner Berufsgeschichte: Ich habe von 1972 an mit dem Programmierung von Control Data Rechnern mein Geld verdient und ab 1976 bis 2001 auch für Control Data gearbeitet.Control Data (oder damals CDC) war hauptsächlich im technisch-wissenschaftlichen und Super-Computer Bereich aktiv (siehe oben, Stichwort: FORTRAN) (was heute unter HPC (high performance computing) läuft). Tolle Bilder aus alten Zeiten gibt es auf dieser französischen Website zur EDV-Geschichte.



Humor (EDV, Sicherheit, Corporate)

Witze aus der Helpdesk-Szene, das ist eher was für Profis. User Friendly (englisch)

und natürlich der klassische Dilbert. (englisch)

Und hier eine Sammlung von EDV-Humor (deutsch und englisch, zum Teil auch für Nicht-EDVler geeignet. Viel Spaß).

Hier geht es um leere, nichts-sagende Mission Statements, wie man sie leider sehr oft in der Geschäftswelt findet. Mehr zum Thema "Eigenartiges aus der Corporate Welt" .........

Hier eine Website, wo Helpdesk-Mitarbeiter berichten, welche Benutzerfragen sie bekommen (englisch). Die Sachen sind zwar für den EDV-Profi oft sehr witzig, aber ich habe oft ein gemischtes Gefühl dabei, weil dabei auch diese unangenehme Arroganz mancher/vieler EDV-Profis rauskommt. (Wir, die EDV-Leute, haben es nämlich kollektiv geschafft, eine hoch-komplizierte Technologie zu schaffen, die nur sehr schwer zu bedienen ist. Und dann haben wir es noch geschafft, diese Technologie der gesamten Arbeitswelt und sogar weiten Teilen des Privatlebens aufzuzwingen. )

Eine eigene Glosse zu den Problemen der Helpdesk-Mitarbeiter findet sich hier.

Nicht wirklich IT Humor, aber ein schönes Beispiel für Sicherheitshumor, viel Sarkasmus (was nicht das gleiche wie Zynismus ist !!!!)

Eine sehr lustige Satire: "Wussten Sie, dass Internet-Leitungen, speziell in dicht verbauten Gebieten! - die Erdstrahlen weit bis in unsere Wohnungen transportieren können? Und wie man sich dagegen schützen kann? Und wie man Webseiten erdstrahlenfrei gestalten kann? - Hier wird alles erklärt zu Erdstrahlen und Internet ;-)

Das wohl eher was für Techniker: Bildschirmhintergründe, die mit dem Raum verschmelzen

Es gibt eine ganze Reihe von Sites, die vorgeben, das Ende des Internets zu sein. Der Link zeigt eine, wie ich finde, recht schöne Seite, die dann auf einmal verschwunden war und der ich daher bei mir "Asyl" gegeben habe. Hier eine viel buntere Version.

Extremer Geek Humor findet sich auf Geek & Poke des Hamburger Zeichners Oliver Widder.


Kontakt

Falls Links nicht (mehr) funktionieren oder für irgendwelche Anregungen, Kritik, Feedback bitte ich um eine entsprechende Nachricht über die Kontaktseite.

Privates gibt es übrigens hier .......


Viele Links sind PDF-Dateien, dafür braucht man den Adobe Reader und den gibt es bei Adobe

Die Website ist gehostet durch all-inkl.com webhosting zu sehr günstigen Preisen (und ich bekomme eine kleine Belohnung, wenn über diesen Link bestellt wird) ;-)


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Philipp Schaumann, http://philipps-welt.info/